Dr. Guido Quelle über die Erfolgsfaktoren der Strategieentwicklung und -umsetzung

„Strategien scheitern nicht in der Konzeption, sondern in der Umsetzung.“


„Strategie braucht Kommunikation – von Anfang an“, so Quelle. Kein Unternehmer kann eine Strategie alleine entwickeln. Daher beginnt die Definition der Strategie im Diskurs. Ideen, Pläne und Zwischenergebnisse müssen immer schriftlich festgehalten werden, um Eindeutigkeit und Verbindlichkeit zu schaffen.


Dabei stehe der Kunde immer im Fokus. Durch diesen Kundenfokus als „Strategiekern“ wird es auch für die Mitarbeiter einfacher, eine neue Strategie nachzuvollziehen. Deshalb sei es auch wichtig, mit den Beschäftigten bereits in der Entwicklungsphase die Kommunikation zu beginnen. Schließlich solle jeder Mitarbeiter in Verbindung mit seinem Arbeitsplatz verstehen lernen, wie sich das Unternehmen neu positioniert. Effektive Kommunikation könne vermeiden, dass die Beschäftigten mit Blick auf die zukünftige Neupositionierung erst einmal abwarten und damit notwendige Prozesse verlangsamen.


Bereits in der Strategieentwicklung sei es unerlässlich, geeignete Mitarbeiter in den Umsetzungsprozess zu integrieren. Sie seien auch die Multiplikatoren der Kommunikation und sollten darauf vorbereitet werden, entsprechende Fragen der Belegschaft zu beantworten.


„Strategie ist keine Einbahnstraße. Strategie ist ein Prozess, keine Momentaufnahme der Unternehmensplanung, die auf Biegen und Brechen in die Zukunft transferiert werden muss. Strategie muss regelmäßig geprüft, hinterfragt, ggf. nachjustiert, erneuert und bestätigt werden. Aus unserer Erfahrung am besten jährlich. Selbstverständlich wieder mit den Kundenbedürfnissen im Fokus und einer entsprechend flankierenden Kommunikation“, so die Ausführungen von Quelle.